Sechswochen-Jahres-Seelenamt

Gedenkanzeigen finden
immer häufiger Verbreitung

Immer häufiger gedenken Angehörige Ihren Verstorbenen mit einer Anzeige für das Sechswochen-oder Jahresseelenamt. Oft sind die Texte sehr persönlich und man spürt darin die Wertschätzung, Liebe und den Verlust der Hinterbliebenen. Wird dem Todestag gedacht, findet man beispielsweise Zeilen wie diese

"Nun bist Du schon ein Jahre nicht mehr bei uns, und doch gibt es keinen Tag, an dem wir nicht an Dich denken!"

Während Traueranzeigen zwischen Tod und Beerdigung oft in großer Hektik verfasst werden, sind Gedenkanzeigen in den Folgejahren häufig stiller und persönlicher. In Trauerdankanzeigen herrscht entsprechend die vertraute Anrede, das persönliche Du, vor. Statt Vor- und Nachnamen zu nennen, heißt es Mama, Papa, Schatz. Manche Hinterbliebene nennen weder ihren Namen noch den Namen des Verstorbenen.

Nach dem Organisationsaufwand der Bestattung, bleibt nur die Trauer und der Wunsch diese zu teilen zurück. Denn für viele Angehörige ist es das Schlimmste, ihre Liebe dem Verstorbenen nicht mehr zeigen zu können. Auch dem Tod einen Sinn abzuringen: diesen Kampf spiegeln viele Gedenkanzeigen.

Hier einige Beispiele für das Sechswochen oder Jahres-Seelenamt: